
Elektrotraktor, Schlepper oder Trecker: der Unterschied
Die kurze Antwort
Elektrotraktor, Elektroschlepper und E-Trecker bezeichnen in der Landwirtschaft dieselbe Maschine: einen Traktor, der mit Akku und Elektromotoren statt mit Diesel fährt. Traktor, Schlepper und Trecker sind im Deutschen Synonyme, die je nach Region unterschiedlich häufig verwendet werden.
Vorsicht ist außerhalb der Landwirtschaft geboten. In der Intralogistik ist ein Elektroschlepper oft ein Fahrzeug, das Wagen durch Lager und Hallen zieht, und eine Sattelzugmaschine ist ein Lkw. Knegt baut elektrische Kompakttraktoren für die Arbeit auf Hof, Gelände, im Stall und auf dem Feld: den 304G2E (45 PS), den 404G2E (55 PS) und den 504G3E (65 PS).
Traktor, Schlepper oder Trecker: woher kommen die Wörter?
Das Wort Traktor stammt vom lateinischen trahere, ziehen. Schlepper und Trecker beschreiben dasselbe: eine Maschine, die zieht. Welches Wort man verwendet, hängt oft von Region und Branche ab.
- Traktor: der allgemein gebräuchliche Begriff in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Schlepper: vor allem in der Landwirtschaft und im Fachhandel verbreitet.
- Trecker: besonders in Norddeutschland gebräuchlich.
- Kompakttraktor oder Kleintraktor: ein kleinerer, wendiger Traktor für Hof, Gewächshaus, Stall, Sportplatz und kommunale Grünflächen.
Ob Sie also nach Elektrotraktor, Elektro-Kleintraktor oder E-Traktor suchen: Gemeint ist derselbe Maschinentyp. Den Unterschied machen Größe und Anbaugeräte.
Was macht einen Traktor elektrisch?
Ein vollelektrischer Traktor hat keinen Verbrennungsmotor. Die gesamte Energie kommt aus einem Akku, sowohl für das Fahren als auch für die Hydraulik und die Zapfwelle. Es gibt keinen Dieseltank und keinen Auspuff.
Die Elektromodelle von Knegt arbeiten mit zwei getrennten Elektromotoren: einem für den Fahrantrieb und einem mit 15 PS für die Hydraulik. So bleibt hydraulische Leistung für einen Frontlader oder ein Anbaugerät verfügbar, auch während Sie fahren.
- Akku: ein Lithium-Akku, ausgelegt auf 3.500 Ladezyklen. Zwischenladen ist möglich.
- Laden: an einer normalen 230-V-Steckdose oder mit einem Schnellladegerät, das in etwa 2,5 Stunden von 30 auf 80 % lädt.
- Arbeitszeit: abhängig von der Arbeitsintensität und dem gewählten Akku. Ein zusätzliches Akkupaket ist optional erhältlich.
- Arbeiten: leise und ohne Abgase, daher auch für Innenräume wie Ställe, Gewächshäuser und Hallen geeignet.
Nicht jeder Elektroschlepper ist ein Traktor
Weil die Begriffe so breit verwendet werden, stoßen Sie bei der Suche auf sehr unterschiedliche Maschinen. Eine kurze Einordnung hilft bei der Entscheidung:
- Elektro-Kompakttraktor: ein vollwertiger Traktor mit Allradantrieb, Dreipunkt-Kraftheber, Zapfwelle und Hydraulik. Geeignet zum Mähen, Kehren, Laden, für die Bodenbearbeitung und den Transport.
- Elektrischer Rasentraktor oder Aufsitzmäher: vor allem zum Rasenmähen auf kleineren Flächen gedacht, mit begrenzten Möglichkeiten für schwerere Anbaugeräte.
- Elektroschlepper für die Logistik: ein Fahrzeug zum Ziehen von Wagen oder Anhängern in Lagern, Werken oder auf Terminals, ohne Kraftheber oder Zapfwelle.
- Sattelzugmaschine: ein Lkw für Auflieger, keine Landmaschine.
Möchten Sie mit Anbaugeräten wie Schlegelmulcher, Kehrmaschine, Fräse oder Frontlader arbeiten, suchen Sie einen elektrischen Kompakttraktor. Achten Sie dann vor allem auf Leistung, Hubkraft, Zapfwelle, Arbeitszeit und Wendigkeit.
Die Elektrotraktoren von Knegt
Knegt entwickelt und baut seit 2006 Kompakttraktoren in der eigenen Werkstatt im niederländischen Veldhoven. Nach Angaben von Knegt war das Unternehmen weltweit das erste mit einem 100 % elektrischen Kompakttraktor. Die Elektro-Baureihe umfasst drei Modelle:
- Knegt 304G2E: 30 PS Fahrmotor + 15 PS Hydraulik, zusammen 45 PS. Kompakt und wendig, stark in Ställen, Gewächshäusern, Reitanlagen und auf Sportplätzen.
- Knegt 404G2E: 40 PS Fahrmotor + 15 PS Hydraulik, zusammen 55 PS. Ein Allrounder für Mähen, Transport, Geländepflege und Erdarbeiten.
- Knegt 504G3E: 50 PS Fahrmotor + 15 PS Hydraulik, zusammen 65 PS. Das stärkste Elektromodell, für intensive Arbeit.
Alle drei haben Allradantrieb und Servolenkung, sind CE-zertifiziert und in Europa straßenzugelassen. Eine Komfortkabine und ein Stoll Frontlader sind optional erhältlich, und Knegt bietet ein breites Sortiment an Anbaugeräten und Zubehör.
Sie arbeiten lieber mit Diesel? Knegt baut auch die Dieseltraktoren 304G2 (25 PS), 404GT (40 PS) und 504GT (50 PS). Den aktuellen Preis Ihrer Ausführung sehen Sie im Konfigurator auf der Modellseite, oder Sie fordern ein Angebot an.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein Elektroschlepper dasselbe wie ein Elektrotraktor?
In der Landwirtschaft ja. Schlepper ist ein anderes Wort für Traktor. In der Logistik bezeichnet Elektroschlepper dagegen oft ein Zugfahrzeug für Wagen in Lagern und Hallen.
Schreibt man Traktor oder Tractor?
Im Deutschen schreibt man Traktor. Tractor ist die Schreibweise im Englischen und Niederländischen.
Kann ein Elektrotraktor schwere Anbaugeräte bewältigen?
Das hängt vom Modell ab. Hubkraft und Zapfwelle unterscheiden sich je nach Modell und stehen in den technischen Daten auf den Modellseiten. Prüfen Sie immer, ob Ihr Anbaugerät zu Leistung, Hubkraft und Zapfwelle des Traktors passt.
Wie lange arbeitet ein Elektrotraktor mit einer Akkuladung?
Die Arbeitszeit hängt davon ab, wie intensiv Sie arbeiten und welchen Akku Sie wählen. Sie können in Pausen zwischenladen, und ein zusätzliches Akkupaket verlängert die Arbeitszeit.
Elektrotraktor selbst ausprobieren?
Ob Sie Traktor, Schlepper oder Trecker sagen: Den Unterschied zum Diesel spüren Sie erst richtig, wenn Sie damit arbeiten. Fordern Sie eine kostenlose Vorführung an und erleben Sie auf Ihrem eigenen Gelände, wie leise und direkt ein elektrischer Knegt arbeitet. Sie sind unsicher, welches Modell, welcher Akku und welche Anbaugeräte zu Ihrer Arbeit passen? Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch, fordern Sie ein Angebot an oder finden Sie einen Knegt-Händler in Ihrer Nähe.





































