
Elektro-Geräteträger: ein Traktor, viele Anbaugeräte
Die kurze Antwort
Ein Geräteträger ist eine Maschine, die vor allem dafür gebaut ist, Anbaugeräte zu tragen, anzutreiben und zu bedienen, etwa Mulcher, Eggen, Schieber und Transportmulden. Ein Kompakttraktor mit Dreipunkthydraulik, Zapfwelle, Hydraulik und Frontlader macht genau das: In der Praxis ist er ein äußerst vielseitiger Geräteträger.
Ein elektrischer Geräteträger erledigt dieselbe Arbeit, fährt aber mit Akku statt mit Diesel. So arbeiten Sie leise und ohne Abgase, auch in Ställen, Gewächshäusern und in der Nähe von Menschen und Tieren. Knegt baut drei Elektrotraktoren in Kompaktbauweise, die sich so einsetzen lassen: den 304G2E, den 404G2E und den 504G3E.
Was ist ein Geräteträger genau?
Der Begriff Geräteträger wird für unterschiedliche Maschinen verwendet. Es gibt einachsige Geräteträger, hinter denen man hergeht, und vierrädrige Maschinen mit Sitz. Gemeinsam ist ihnen: Die Maschine ist die Basis, und das angebaute Gerät bestimmt, was Sie damit tun.
Ein Kompakttraktor ist genau dafür gebaut. Er bietet mehrere Anbaupunkte und mehrere Antriebsarten:
- Heck: die Dreipunkthydraulik, mit der Sie Geräte heben und senken, mit der Zapfwelle als mechanischem Antrieb.
- Front: ein Frontlader zum Laden und Heben oder ein Frontheber für Anbaugeräte wie Kehrbürste oder Schild.
- Hydraulik: für Geräte, die Sie vom Sitz aus verstellen oder die hydraulisch angetrieben werden.
- Anhängekupplung: für Anhänger und gezogene Geräte.
Der Vorteil gegenüber einer Maschine mit nur einer Aufgabe: Sie investieren in eine Basis und wechseln je nach Arbeit das Gerät. Das spart Platz in der Halle und macht die Maschine das ganze Jahr über nützlich, vom Mähen im Sommer bis zum Kehren und Schieben im Winter.
Welche Anbaugeräte passen an einen Knegt?
Knegt hat ein eigenes Sortiment an Anbaugeräten und Zubehör für seine Diesel- und Elektro-Kompakttraktoren. Nach Arbeitsbereich gruppiert gehören dazu unter anderem:
- Mähen und Grünlandpflege: Schlegelmulcher in Standard-, Sideshift- und Böschungsausführung, der Weidemulcher und die Wiesenschleppe.
- Bodenbearbeitung: Planiergerät, Kreiselegge, Steinvergraber und Erdbohrer.
- Transport und Laden: Transportmulde, Palettenträger, Ballenzange und der Stoll Frontlader, zum Beispiel mit Palettengabel.
- Hof und Stall: Mistschieber sowie Frontanbaugeräte mit dem Zuidberg Frontheber.
- Grün und Holz: Holzhäcksler und Düngerstreuer.
Knegt-Geräte mit Zapfwellenantrieb, etwa die Schlegelmulcher und Weidemulcher, werden an die Dreipunkthydraulik gekoppelt. Welche Ausführung und Arbeitsbreite zu Ihrem Traktor passen, ist je Gerät unterschiedlich. Auf den Produktseiten der Geräte finden Sie für jede Ausführung die benötigte Leistung und den Anbau.
Warum ein elektrischer Geräteträger?
Bei den Elektrotraktoren von Knegt sind die Motoren für Fahrantrieb und Hydraulik getrennt. Die Hydraulik hat einen eigenen Motor mit 15 PS. Dadurch bleibt hydraulische Leistung für Hubwerk, Frontlader und hydraulische Geräte verfügbar, auch während der Fahrt. Für eine Maschine, die vor allem Geräte trägt, ist das ein wichtiger Punkt.
Dazu bietet elektrisches Arbeiten einige klare Vorteile:
- Leise: Sie arbeiten frühmorgens im Wohngebiet, zwischen Besuchern im Park oder neben Pferden im Stall ohne Lärm.
- Keine Abgase: geeignet für Innenräume wie Ställe, Gewächshäuser und Betriebshallen.
- Einfachere Wartung: ein elektrischer Antrieb hat weniger bewegliche Teile als ein Dieselmotor. Knegt empfiehlt eine Wartung alle 350 Stunden oder einmal im Jahr.
- Laden, wo Sie möchten: über eine normale 230-V-Steckdose oder schneller mit dem optionalen Schnellladegerät, Zwischenladen ist möglich.
Wie lange Sie mit einer Akkuladung arbeiten, hängt von der Arbeitsintensität, dem Gerät und der Akkuwahl ab. Mit einem zusätzlichen Akkupaket oder durch Zwischenladen in der Pause arbeiten Sie länger.
In 5 Schritten zum passenden Geräteträger
Der beste Geräteträger ist der Traktor, der zu den Geräten passt, die Sie am häufigsten nutzen. So gehen Sie vor:
- Schritt 1, Geräte auflisten: Welche Arbeiten erledigen Sie wöchentlich, welche nur ein paar Mal im Jahr?
- Schritt 2, benötigte Leistung prüfen: Jedes Gerät hat eine Mindestleistung. Die Knegt Weidemulcher benötigen zum Beispiel 25 bis 30 PS, die größeren Sideshift- und Böschungsmulcher brauchen mehr Leistung.
- Schritt 3, Anbau prüfen: Kategorie (Kategorie 1 oder 2), Zapfwellendrehzahl und Hubkraft müssen zu Ihrem Traktor passen. Hubkraft und Zapfwellendrehzahl je Modell finden Sie in den technischen Daten auf der Modellseite.
- Schritt 4, Größe und Wendigkeit bedenken: Arbeiten Sie oft zwischen Boxen, Bäumen, Gewächshäusern oder auf schmalen Wegen, zählt eine kompakte Bauweise mehr als maximale Leistung.
- Schritt 5, Optionen wählen: eine Komfortkabine für alle Jahreszeiten, den Stoll Frontlader für Ladearbeiten und einen Akku, der zu Ihrem Arbeitstag passt.
Die drei Elektro-Modelle im Überblick:
- Knegt 304G2E: 45 PS, davon 30 PS für den Fahrantrieb und 15 PS für die Hydraulik. Kompakt und wendig für Ställe, Gewächshäuser und enge Flächen.
- Knegt 404G2E: 55 PS, davon 40 PS für den Fahrantrieb und 15 PS für die Hydraulik. Ein Allrounder für Mähen, Erdarbeiten und Transport.
- Knegt 504G3E: 65 PS, davon 50 PS für den Fahrantrieb und 15 PS für die Hydraulik. Für schwerere Geräte und intensiven Einsatz.
Lieber Diesel? Dann gibt es den 304G2 (25 PS), den 404GT (40 PS) und den 504GT (50 PS). Alle Knegt-Traktoren haben Allradantrieb und Servolenkung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Geräteträger und einem Traktor?
Ein Geräteträger ist vor allem dafür gebaut, Geräte zu tragen und anzutreiben. Ein Kompakttraktor mit Dreipunkthydraulik, Zapfwelle, Hydraulik und Frontlader kann das ebenfalls und kann zusätzlich ziehen und transportieren. In der Praxis ist ein Kompakttraktor daher ein vielseitiger Geräteträger.
Kann ein Elektrotraktor Zapfwellengeräte antreiben?
Ja, die elektrischen Knegt-Traktoren sind für die Arbeit mit Anbaugeräten gebaut. Prüfen Sie je Gerät, ob benötigte Leistung und Zapfwellendrehzahl zum Modell passen; Ihr Händler hilft Ihnen dabei.
Darf ich mit angebautem Gerät auf öffentlichen Straßen fahren?
Die Knegt-Traktoren sind CE-zertifiziert und in Europa straßenzugelassen. Ein Anbaugerät verändert jedoch Abmessungen und Sicht. Fragen Sie Ihren Händler, was für Ihre Kombination nötig ist.
Was kostet ein elektrischer Geräteträger?
Das hängt von Modell, Akku, Optionen und den gewählten Geräten ab. Fordern Sie ein Angebot an, um einen aktuellen Preis für Ihre Situation zu erhalten.
Ihren Geräteträger mit Beratung zusammenstellen
Möchten Sie wissen, welcher Knegt-Traktor und welche Anbaugeräte zu Ihrer Arbeit passen? Vereinbaren Sie eine kostenlose Vorführung und erleben Sie den Traktor mit Geräten auf Ihrem eigenen Gelände. Lieber zuerst ein Gespräch? Buchen Sie eine Beratung, fordern Sie ein Angebot an oder finden Sie einen Knegt-Händler in Ihrer Nähe.


























